
Modernes Ehrenamt bedeutet,
sich freiwillig und ohne Bezahlung für das Gemeinwohl einzusetzen – aus Überzeugung, Mitgefühl und dem Wunsch, etwas zu bewegen.
Diese Definition gilt für viele Positionen. Doch der Begriff führt auch in die Irre. Leider führt das Ehrenamt selten zu Ehren.
Ohne ehrenamtliches Engagement würde in vielen gesellschaftlichen Bereichen – Sport, Kultur, Soziales, Katastrophenschutz und Bildung – grundlegende Unterstützung wegbrechen. Staat oder Kommunen könnten diese Leistungen finanziell und personell kaum auffangen.
Es ist gut, wenn die Politik auf das Ehrenamt setzt. Aber es ist frech, wenn verpflichtende Ämter als „Ehrenamt“ deklariert werden, um Kosten zu sparen.
„(2) Die Tätigkeit in den Gremien ist ehrenamtlich.“
Das Berliner Schulgesetz (§ 121)
Wäre hier nicht zumindest eine Pauschale für Sachkosten und ein Sitzungsgeld angebracht?
Die unbequeme Wahrheit: Die versteckten Kosten
Kein finanzieller Ausgleich, selten Sitzungsgeld. Anstatt sich zu erholen, investieren Ehrenamtliche nicht nur Zeit und Kraft, sondern auch echtes Geld aus der eigenen Tasche:
- Fahrtkosten zu Terminen
- Druck- und Kopierkosten
- Verpflegung bei Sitzungen
- Büromaterial und Porto
„Im Kleinen beginnt, was das Große bewegt.“
Zu mir.
🌱
In jungen Jahren
Bereits mit 14 Einsatz für Jugendliche in der Gemeinde. Organisation von Veranstaltungen und Finanzen. Wahl in den Pfarrgemeinderat.
🎓
Schulebene
Musikgymnasium C. E. Ph. Bach: Elternsprecher, Gesamtelternsprecher, Mitglied der Schulkonferenz.
🏛️
Bezirk & Land
Vorsitzender Bezirkselternausschuss Mitte, Landeselternausschuss Berlin, Runder Tisch Musikalische Bildung.
🇩🇪
Bundesebene
Bundeselternrat: 10 Jahre Delegierter, Ausschussvorsitzender Berufsbildende Schulen, Hauptausschuss.
Möchten Sie sich engagieren?
Trotz der Belastung: Das Ehrenamt gehört zur sozialen Verantwortung.
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